امروز دوشنبه  ۲۵ آذر ۱۳۹۸
2019/10/28 - 15:35

یک نقطۀ نازل در سیاست خارجی

Ein Tiefpunkt der Außenpolitik

مرکور-یک نقطۀ نازل در سیاست خارجی

ناظران سیاسی از آغاز به کار وزیرخارجه‌هایکو ماس از خود می‌پرسیدند آیا از وی در کتاب های تاریخی چیزی خواهد ماند یا نه. از این آخرین هفته مشخص است: پیمان اخوتِ عجیب سیاستمدار حزب سوسیال دمکرات با همتای ترکش علیه وزیر دفاع آلمان، احتمالاً یک نقطۀ نازل  مطلق در دیپلماسی آلمان در دهه‌های گذشته است.

این درست که وزیردفاع در بارۀ ابتکار خود در خصوص ایجاد منقطۀ امنیتی در شمال سوریه با شریک ائتلاف مشورت نکرده بود و این نیز درست است که ماس نباید الزاماً موضع وی را تأیید کند. اما کشاندن اختلاف داخلی به عرصۀ بین المللی، آنهم دوش به دوشِ دولتِ موردِ مناقشۀ ترکیه، که متهم به اقدامی‌برخلاف موازین بین المللی درسوریه است به وجهۀ آلمان درجهان آسیب می زند. چنین رفتاری با باورهای اخلاقی نیز که هم ماس و هم حزب سوسیال دمکرات ادعایش را دارند جور درنمی آید.

به این ترتیب از دیدار ناگهانی ماس از ترکیه فقط تصویر وی در آغوش چاووش اوغلو باقی می ماند. دستگاه تبلیغاتی ترکیه خوشحال است. بدیهی است که وزیرخارجه باز هم نتوانست کاری برای حل مشکلات عدیده در شمال سوریه صورت دهد. چه بسا این سمت خیلی از حد او بزرگتراست.

 

Maas-Kritik an AKK in Ankara

Seit seinem Amtsantritt im März 2018 haben sich politische Beobachter gefragt, ob wohl etwas vom blassen Außenminister Heiko Maas in den Geschichtsbüchern hängen bleiben würde. Seit diesem Wochenende herrscht Klarheit: Die seltsame Verbrüderung des SPD-Politikers mit seinem türkischen Amtskollegen gegen die deutsche Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer dürfte einen absoluten Tiefpunkt deutscher Diplomatie in den vergangenen Jahrzehnten darstellen.

Schon klar: AKK hatte ihren Vorstoß für eine Sicherheitszone im Norden Syriens nicht mit dem Koalitionspartner abgesprochen. Das war kein feiner Zug. Und Maas muss auch nicht auf ihre Position einschwenken. Den innenpolitischen GroKo-Zwist aber auf internationaler Bühne auszutragen, noch dazu im Schulterschluss mit der hoch umstrittenen türkischen Regierung, der ein völkerrechtswidriges Vorgehen in Syrien angelastet wird, schadet dem Ansehen Deutschlands in der Welt. Ein solches Verhalten passt auch nicht ins moralische Selbstverständnis, dass sowohl Maas persönlich und die SPD als Partei so gerne vor sich hertragen.

So bleibt vom kurzfristig und überraschend anberaumten Besuch des Saarländers in der Türkei nur ein Bild in den Armen von Mevlüt Cavusoglu. Die Propaganda-Maschinerie in Ankara dürfte es freuen. Zur Lösung der dramatischen Probleme in Nordsyrien hatte der Außenminister natürlich wieder nichts beizutragen. Vielleicht ist das Amt einfach zu groß für ihn.

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